Die Arbeiten im Tuchmacherviertel passieren die nächsten Meilensteine

es tut gerade in diesen Tagen gut, auch einmal Nachrichten über Dinge zu lesen, die ihren geplanten Gang gehen. Die vorbereitenden Arbeiten im Tuchmacherviertel sind so ein „Ding“.  Wir haben bereits einen Teil der Baugenehmigungen erhalten und können Ihnen berichten, dass die Erschließung im vollen Gange ist:

  • Abwasser-, Elektro-, Wasser- und Glasfaserkabel werden momentan mit voller Energie verlegt.
  • In den Anschlussbereichen des Viertels werden die Kanäle erneuert.
  • Die Radspur auf dem Vennbahnweg wurde in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen bereits ausgebaut und verbreitert.

Das E-Auto vor der eigenen Haustür tanken
In Zusammenarbeit mit SmartLabs, einer Tochtergesellschaft der Stawag, erarbeiten wir derzeit ein Konzept, mit dem es im Tuchmacherviertel möglich sein wird, an einer Vielzahl an Ladesäulen an der Straße Strom zu tanken. Damit wollen wir das bereits fixierte Mobilitätskonzept Velocity (Elektro-Fahrräder) für Elektrofahrzeuge ergänzen und die Lademöglichkeit vor der eigenen Haustür schaffen.

Die Exposés und der Vermarktungsstart
Im Moment werden die Vertriebsunterlagen für Sie vorbereitet. Ihr neues Zuhause im Tuchmacherviertel werden Sie dann digital und auf Papier erleben dürfen. Und für Ihr Erlebnis auf der Baustelle haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Bleiben Sie gespannt!

Wir halten Sie auch weiterhin auf diesem Wege informiert über die Entwicklungen im Tuchmacherviertel. Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund.

Wir verlieren nicht viele Worte: Wir zeigen es Ihnen im Video.

Rauf auf’s Fahrrad. Oder doch lieber die Inline-Skates? Ach komm, ich gehe heute einmal zu Fuß… In Brand ist einfach alles so nah beieinander, dass man sich schon manchmal wundert, ob man nicht doch direkt in Aachen wohnt. Überzeugen Sie sich selbst beim Anschauen unserer Stadtteil-Impressionen

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Velocity im Tuchmacherviertel

Übrigens passt es zu dieser erlebten und gelebten Nähe hervorragend, dass wir Ihnen im Tuchmacherviertel auch E-Fahrräder an einer eigenen Velocity-Station werden präsentieren können. Zeitgemäße Stadtteilmobilität auf 2 Rädern mit Velocity: Auch das ist Leben im Tuchmacherviertel.

Aktuell warten wir noch auf die Rückmeldung aus der Stadt für die ersten Bauanträge und hoffen, dass wir Ihnen zu Beginn des neuen Jahres die ersten Unterlagen präsentieren können.

Viel bewegt hat sich parallel zum Rückbau auch in der Planung, hat doch unser tolles Architektenteam mit dem nun genehmigten Bebauungsplan einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Tuchmacherviertel erreicht.

Nun arbeiten das Architektenteam mit Hochdruck an der Genehmigungsplanung für den nördlichen Teil des Gebietes, in dem die Kita, 42 Wohnungen und 55 Häuser entstehen werden.  Auch die Genehmigungsplanung für 83 Mietwohnungen haben wir eingereicht und erwarten, dass wir Anfang 2020 mit dem Bau beginnen können. Sobald wir Rückmeldungen von der Stadt Aachen zu den Bauantragsplänen erhalten, werden wir damit auf Sie zukommen.

Damit Sie sich schon einen Eindruck über das Gesamtgelände verschaffen können stellen wir Ihnen ebenfalls unseren Gesamtgebietsplan vor. In diesem können Sie unterscheiden, an welcher Stelle sich zukünftig Einfamilienhäuser befinden, wo es die Möglichkeit gibt in ein Mehrfamilienhaus zu ziehen, an welcher Stelle sich Mietobjekte befinden und wo womöglich Ihre Kinder zur Kita gehen können…

 

In diesen Tagen nähern sich die Abbrucharbeiten der Altbebauung auf dem Gelände des Tuchmacherviertels dem Ende. Oberirdisch steht nur noch eine kleine Wand sowie einige wenige unterirdische Kelleranlagen. Aus den alten Wänden ist mittlerweile recyceltes Baumaterial geworden. Es fließt als Verstärkung des Baugrunds in die zukünftige Geländegestaltung mit ein und wird unter Gebäuden und Straßen des Tuchmacherviertels mit eingebaut. Auch durch die regenreichen Witterung im Frühling begünstigt, konnten die Beeinträchtigungen der Nachbarn in Grenzen gehalten werden.

Die Geschwindigkeit unserer mit Rückbau und Recycling betrauten Mitunternehmer war und ist beeindruckend. So beindruckend, dass wir für Sie mit der Kamera festgehalten haben, welche Mengen bewegt und welche Maschinen im Einsatz waren. Erleben Sie in unser Highlight-Video „Das Alte geht…“

 

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Seit einem knappen Monat läuft der Abriss der alten Tuchfabrik. Ein weiterer, wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Tuchmacherviertel. Abgerissen werden die Gebäude auf konventionelle Art. Das Unternehmen Moß Abbruch-Erbau-Recycling setzt dazu die neuesten Bagger und Geräte ein. Die Experten aus Lingen an der Ems  haben bei dem Abriss die Vorgabe die Staub-, Erschütterungs- und Lärmbelastungen für alle rund um das Tuchmacherviertel wohnenden Brander so kurz wie eben möglich auftreten zu lassen.

Auf der Baustelle werden unter anderem Maßnahmen ergriffen wie das Bewässern der Flächen zur Reduzierung von Staub  um die Belastungen so gering wie möglich ausfallen zu lassen. Dennoch wird es sich nicht vollständig vermeiden lassen, dass Straßen verschmutzt werden und hin und wieder doch Staub entsteht. Sein Sie versichert: Das Team vor Ort bemüht sich um schnellstmögliche Säuberung.

Damit Sie wissen, wer gerade dafür sorgt, dass das Tuchmacherviertel bald wachsen kann, stellen wir Ihnen die Köpfe gerne auf unserer Website vor. 

Dort finden Sie auch die Kontaktdaten des Baustellenleiters für die Abrissphase. Machen Sie gerne davon Gebrauch und rufen uns an, falls irgendwo etwas im Argen liegt und wir helfen können. Das gilt sowohl für kleine als auch für große Fragen, die dann im Abgleich mit dem Bauherren geklärt werden können.

Leben im Tuchmacherviertel heißt Leben in Aachen-Brand. Ein Stadtteil mit eigenem Lebensgefühl und einer in jeder Hinsicht nahen Infrastruktur. Ein Stadtteil, der mit und ohne Auto beste Versorgungsmöglichkeiten bietet. Der Ihnen jeden Tag die Wahl lässt, ob Sie mit Schuhen, auf dem Sattel, mit dem Bus oder Ihrem Auto einkaufen, lernen, erleben oder genießen wollen. Kommen Sie mit, wir nehmen Sie mit auf eine kleine virtuelle Reise zu ganz verschiedenen Situationen. Situationen, in denen Sie die Nähe des Tuchmacherviertels erleben.

Interview mit Rodolfo Nogales-Richter

 

Stellen Sie bitte das Profil Ihres Büros in zwei Sätzen vor:
GNA ist eines der leistungsfähigsten Planungsbüros mit nationalen und internationalen Aktivitäten. Das 1986 gegründete Büro hat seinen Firmensitz in Düsseldorf. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich Hotelbau, Wohnungsbau und hochwertigen Gewerbebauten.

Wie sieht für Sie das ideale Wohnquartier aus?
Das ideale Wohnquartier ist ein lebenswerter aber auch abwechslungsreicher Ort, der es schafft, die unterschiedlichen Generationen und Lebensentwürfe zu einer Gemeinschaft zu formen. Ein Wohnquartier sollte Nähe schaffen, aber gelichzeitig auch Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre bieten. Die Architektur sollte Freiräume mit hohen Aufenthaltsqualitäten ermöglichen. Das ideale Wohnquartier schafft durch eine maßstäbliche und dem Ort angemessene Architektursprache ein hohes Maß an Identifikation und Geborgenheit.

Was fasziniert Sie am Standort des Tuchmacherviertels am meisten?
Der Standort des Tuchmacherviertels vereinigt viele Kriterien, die ein Wohnquartier zu etwas Besonderem macht. Die Hanglage ermöglicht an nahezu jeder Stelle einen einzigartigen Überblick zu dem umgebenden Landschaftsraum. Die vorhandenen historischen Gebäude spiegeln die an diesem Ort typische Architektursprache wieder. Diese Qualitäten gilt es zu aufzunehmen und neu zu interpretieren, um die Identifikation mit dem Ort nachhaltig zu gewährleisten. Das Quartier hat eine Größenordnung, die städtebauliche Raumabfolgen ermöglichen, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

Was ist Ihr größter Wunsch für die Entwicklung des Tuchmacherviertels?
Das Viertel soll sich in den Stadtteil eingliedern und durch seine Bewohner und seine Architektur eine Bereicherung für den Stadtteil Brand darstellen. Der harmonische Einklang von Natur und gestalteten Freiräumen soll in einer Lebendigkeit und einer familienfreundlichen Atmosphäre im Quartier spürbar werden.

Die Hanglage, mit dem Blick in den Naturraum wird zur Leitidee. Die Häuser öffnen sich in der Regel nach Süden und erhalten mit ihren höher gelegenen privaten Gärten eine Exklusivität. Die Wahl der Materialien der Fassade und deren Farbigkeit spannen einen Bogen zu dem Vorhandenen Ort. Die Gebäude erhalten ein Wechselspiel aus Putz und Klinker, die farblichen Kontrast bieten. Die Fenster, im Bereich der Klinkerfassade, werden mit einer Umfassung versehen, ein Ziat, das in die moderne Architektur integriert wird. Somit entsteht eine neue Architektursprache, die dem Ort gerecht wird.

Interview mit Reinhard Gerlach

 

Stellen Sie bitte das Profil Ihres Büros in zwei Sätzen vor:
pbs architekten – Gerlach Wolf Böhning – sind ein mittelgroßes, klassisches Architekturbüro, welches seit 25 Jahren folgende Themenschwerpunkte bearbeitet:

  • Wohnungsbau / Städtebau
  • Bildungsbauten
  • Hochschulbauten
  • Altbausanierung / Modernisierung
  • Bauen im Bestand
  • Verwaltungs- und Bürobauten

Das Büro ist ebenfalls erfolgreich im Wettbewerbswesen tätig und konnte z.B. zweimal den Landeswettbewerb NRW in den Jahren 2010 und 2014 gewinnen. Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Büro im Themenfeld Baukosten und veröffentlicht hierzu einschlägige Literatur.

Wie sieht für Sie das ideale Wohnquartier aus?
Das ideale Wohnquartier hat die Kraft, den Bewohnern als liebenswertes „Zuhause“ zu erscheinen. Dazu benötigt es eine soziale und gesellschaftliche Mischung, eine gute Infrastruktur und natürlich stadtstrukturelle und stadträumliche Qualitäten, die bei den Menschen Sicherheit und Geborgenheit erzeugt und dazu öffentliche Räume für soziales Leben bietet.

Was fasziniert Sie am Standort des Tuchmacherviertels am meisten?
Das Tuchmacherviertel ist eine städtebauliche Arrondierung des Stadtteils Brand. Durch die Konversion wird der Stadtteil wohltuend „repariert“ und homogenisiert, das Siedlungs- und Landschaftsbild wird deutlich aufgewertet. Faszinierend ist die stark bewegte Topographie mit einer Höhendifferenz von ca. 10 m und einer Neigung nach Süden. Dieses eröffnet die Chance von zahlreichen Blickbeziehungen in das Landschaftsschutzgebiet „Münsterländchen“.

Was ist Ihr größter Wunsch für die Entwicklung des Tuchmacherviertels?
Als Stadtplaner und Architekt liegt die Aufmerksamkeit immer darauf, dass die Umsetzung der Ideen und Bilder in die Realität die gesetzten Ziele und Qualitäten auch wiederspiegelt. Bei einem so großen Quartier haben wir als Planer auch ein wenig Demut vor der Größe der Herausforderung und der Verantwortung für eine Stadtstruktur, die viele Jahrzehnte Heimat für Hunderte Menschen ist. Möge alles gut gelingen.

Die platzartigen Aufweitungen der öffentlichen Räume sind beidseitig klar gefasst. Der „Straßenraum“ erhält durch die Proportion und durch die Wahl heimischer Materialien einen unverwechselbaren Charakter und hohe Aufenthaltsqualität für vielschichtiges soziales Leben.

Interview mit Ulrich Tappe

 

Was genau macht Ihr Unternehmen Brack Capital Properties?
Brack Capital Properties ist eine Immobilienaktiengesellschaft, die in Deutschland ca. 11.000 Bestandswohnungen, ca. 400.000 qm Gewerbefläche (überwiegend Einzelhandel) und verschiedene Projektentwicklungen betreibt. Das Immobilienvermögen der Gesellschaft in Deutschland hat einen Wert von rund 1,5 Milliarden Euro. In Düsseldorf bauen wir das neue Stadtquartier Grafental mit insgesamt rund 1.500 Wohnungen.

Wie ist die Partnerschaft mit nesseler projektidee entstanden?
Wir haben in unserem Projekt Grafental mittlerweile vier Bauabschnitte durch die nesseler bau gmbh realisieren lassen. Dabei haben wir die Unternehmensgruppe als verlässliches personell gut aufgestelltes und mit hoher Qualität arbeitendes Unternehmen kennengelernt. Wir haben schnell festgestellt, dass wir als Unternehmen ähnliche Leitideen verfolgen und uns daraufhin entschlossen, ein Projekt Tuchmacherviertel gemeinsam durchzuführen.

Welche Rolle leben Sie mit Ihrem Team in der gemeinsamen Projektgesellschaft Tuchmacherviertel GmbH?
Wir sind aufgrund unserer Erfahrungen mit Großprojekten maßgeblich in die Konzeptentwicklung für das Tuchmacherviertel eingebunden. Die konzeptionelle Arbeit reicht dabei vom Masterplan über konkrete Bebauungsideen bis hin zum Marketingkonzept. Daneben sind wir vornehmlich für den kaufmännischen Part zuständig und werden aufgrund unseres eigenen Vertriebsteams eine Rolle in der Vermarktung des Projektes übernehmen.

Wie sieht für Sie das ideale Wohnquartier aus?
Ganz einfach ein Quartier, in dem sich die späteren Bewohner wohlfühlen. Das Quartier muss den Wünschen der Bewohner nach individuellen Adressen, Orten für Begegnungen und guter Nachbarschaft Rechnung tragen.

Was fasziniert Sie am Standort des Tuchmacherviertels am meisten?
Das Tuchmacherviertel ist einerseits eingebunden in eine interessante kleinstädtische Bebauungsstruktur, andererseits liegt es vor einem unverbaubaren Naturbereich (Münsterländchen), der den späteren Bewohnern direkt vor der Tür zahllose Freizeitaktivitäten, Entspannungsmöglichkeiten und schöne Blicke in die Natur ermöglicht. Dazu bietet die leichte Hanglage interessante Perspektiven für die Bebauung.

Was ist Ihr größter Wunsch für die Entwicklung des Tuchmacherviertels?
Trotz einiger Kritik erfahren wir derzeit ganz überwiegend eine sehr positive Resonanz auf das entwickelte Konzept des Tuchmacherviertels. Bereits heute liegen zahlreiche Anfragen für Wohnungen und Häuser vor. Auch im politischen Raum erfahren wir große Unterstützung. Ich hoffe, dass dies so bleibt und wir die hohen Erwartungen auch erfüllen können. Unsere ersten Ideen zur Architektur zeigen, dass dies gelingen kann/wird.

 

 

 

Interview mit Hubertus Neßeler

 

Was genau macht Ihr Unternehmen nesseler projektidee?
Als Teil des seit mehr als 100 Jahren lokal verwurzelten Familienunternehmens nesseler grünzig hat sich die nesseler projektidee auf die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. In Brand haben wir vor einigen Jahren den Rollefhof auf dem Gelände einer kleineren Tuchfabrik entwickelt und gebaut: In Aachen ist auf historischem Grund und über der alten Stadtmauer am Karlsgraben ein sehr schönes Ensemble aus 4 Häusern mit rd. 60 Wohnungen einem belebten Innenhof und innerstädtischen Gärten entstanden. Aktuell wird auf dem Gelände der Kläranlage Aachen Soers ein Forschungslabor mit Büro- und Lehrflächen gebaut, das wir entwickelt und an die RWTH Aachen vermietet haben.

Hand auf’s Herz: Wie lange mussten Sie überlegen, bevor Sie das Gelände der alten Tuchfabrik Becker erworben haben?
Tatsächlich keine Sekunde! Schon lange hatten wir dieses tolle Grundstück auf unserer Wunschliste.

Was fasziniert Sie am Standort des Tuchmacherviertels am meisten?
Der Standort der alten Tuchfabrik sticht nicht nur durch die Lage direkt am Vennbahnweg mit dem dahinterliegenden Landschaftsschutzgebiet hervor, sondern vor allem durch die südliche Hanglage. Alle Gebäude werden von der Südseite profitieren und die meisten einen Blick ins Münsterländchen haben. Mich fasziniert jedoch besonders, das wir hier ein altes Industriegelände in der Stadt umnutzen, keine grüne Wiese zu Bauland machen. Alles rund um (Straßen, Wege, Erschließung) ist vorhanden, kann genutzt und muss nicht zusätzlich errichtet werden.

Macht es für Sie einen Unterschied, in der Heimat Aachen oder in der Fremde Immobilienprojekte zu realisieren?
Nein, es ist immer unser Ziel, gute Projekte zu schaffen, in denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohl fühlen und gerne dort leben oder arbeiten. Wenn mich nach Jahren Menschen vor unseren Projekten herzlich begrüßen und mir voller Stolz ihr Haus, Ihre Wohnung zeigen, das macht mich glücklich.

Wie wird ein Tag für die Menschen im Tuchmacherviertel aussehen?
Der Tag beginnt mit einem Frühstück auf dem Balkon oder beim Nachbarn im Garten mit frischen Brötchen aus der Bäckerei vor Ort. Mit dem Fahrrad geht es dann über den Vennbahnweg zum Einkauf zum Vennbahncenter oder zur Schule nach Brand oder Kornelimünster oder zur Arbeit ins Städtchen, wie der Aachener seine Stadt liebevoll nennt. Kinder spielen nicht nur auf dem großen Platz sondern auch direkt vor ihrer Haustüre auf der dafür auch vorgesehenen Straße. Ältere Menschen nutzen den Vennbahnweg für einen Ausflug mit dem Hund und einen Blick ins Münsterländchen – man gibt aufeinander Acht. Abends wird man vermutlich gemeinsam Grillen und sich noch ein gemeinsames Bierchen gönnen.

Was ist Ihr größter Wunsch für die Entwicklung des Tuchmacherviertels?
Das die derzeitige, durch alle verschiedenen Institutionen der Stadt positive Stimmung weiter anhält und wir die neuen Bewohner tatsächlich begeistern können. Besonders wünsche ich mir, dass unsere Nachbarinnen und Nachbarn die für sie so großen Veränderungen mittragen, darin eine positive Entwicklung für ihre Umgebung erkennen können und später die „Zugezogenen“ herzlich in Niederforstbach und Brand begrüßen.

 

 

Wenn es in diesen Tagen auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik in Aachen-Brand zischt, bellt oder pfeift dann handelt es sich nicht um Dreharbeiten zu einer neuen Tatortfolge, sondern um Übungen für den Ernstfall, denn die vierbeiner werden in Aachen-Brand geschult.

Die Hundestaffel der Polizei Aachen und die gemeinnützige Rettungshundestaffel Euregio nutzen das rund 54.000 m² große Gelände für Trainingszwecke.

Die Tiere der Polizeihundestaffel werden hier ausgebildet. Sprengstoff- und Drogenspürhunde üben in den Hallen und im Verwaltungstrakt.

Die ehrenamtlichen Hundeführer der Rettungsstaffel Euregio üben mit ihren Vierbeinern das Aufspüren von vermissten und verschütteten Personen im unbekannten Gelände. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Tiere genutzt und geschult. Der Mantrailer (engl. man = Mensch und trail = verfolgen) ist dabei in der Lage verschiedene menschliche Gerüche zu unterscheiden und sich trotz Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person zu orientieren.

Das Gehorsamkeitstraining der Hunde findet ebenfalls 1 x wöchentlich auf dem Areal statt. Voraussichtlich noch bis zum Jahresende wird das Gelände für Katastrophenübungen genutzt werden können.